Die Weihnachtszeit verzaubert uns nicht nur mit funkelnden Lichtern und besinnlicher Stimmung, sondern auch mit dem unwiderstehlichen Duft frisch gebackener Kekse, der durchs ganze Haus zieht. Unsere 8 ausgewählten Weihnachtskeks-Rezepte versprechen festlichen Genuss für jeden Geschmack – von klassischen Zimtsternen bis zu kreativen Neuinterpretationen, die Ihre Keksdose in diesem Jahr zu etwas ganz Besonderem machen werden.
Ob Sie ein erfahrener Hobbybäcker sind oder zum ersten Mal den Teigroller schwingen – diese Rezepte begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu perfekten Weihnachtskeksen. Entdecken Sie traditionelle Familienrezepte mit neuen Twists und lassen Sie sich inspirieren von einfachen, aber beeindruckenden Backideen, die nicht nur auf dem Plätzchenteller eine gute Figur machen, sondern auch als liebevolles selbstgemachtes Geschenk Freude bereiten.
Backzeit: Die meisten Weihnachtskekse benötigen nur 8-12 Minuten im Ofen – perfekt für schnelle Backerfolge.
Haltbarkeit: In luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahrt, bleiben Ihre Weihnachtskekse bis zu 4 Wochen frisch.
Vorbereitung: Viele Teige können Sie bereits 1-2 Tage vorab zubereiten und gekühlt lagern.
Die besten Weihnachtskekse Rezepte für die Feiertage
Die Weihnachtszeit verzaubert mit dem unwiderstehlichen Duft frisch gebackener Kekse, die Familientraditionen und festliche Stimmung vereinen. Von klassischen Zimtsternen bis hin zu raffiniertem Marzipangebäck bieten unsere besten Weihnachtskekse Rezepte Inspiration für jeden Geschmack und jedes Backniveau. Besonders die traditionellen Rezepte eignen sich perfekt, um eine skandinavische Weihnachtsstimmung in Ihr Zuhause zu zaubern. Mit einfachen Zutaten und detaillierten Anleitungen gelingen diese festlichen Leckerbissen garantiert und verzaubern Groß und Klein gleichermaßen.
Traditionelle Weihnachtskekse: Rezepte mit Geschichte
Die Vanillekipferl, Zimtsterne und Lebkuchen gehören seit Generationen zum weihnachtlichen Backritual in vielen Familien und tragen Geschichten aus vergangenen Zeiten in sich. Bereits im Mittelalter wurden Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom mit Schifffahrten aus fernen Ländern importiert und galten als kostbare Zutaten, die nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten verwendet wurden. Die Rezepturen wurden oft als Familiengeheimnis gehütet und von Mutter zu Tochter weitergegeben, wobei jede Familie ihre eigene Variante und kleine Besonderheiten entwickelte. In manchen Regionen Deutschlands haben sich lokale Spezialitäten wie Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen oder Dresdner Christstollen etabliert, die heute unter Herkunftsschutz stehen und nach traditionellen Methoden hergestellt werden müssen. Das gemeinsame Backen nach überlieferten Rezepten verbindet nicht nur Generationen, sondern schafft auch ein Gefühl von Heimat und Beständigkeit in einer sich schnell verändernden Welt.
Die ältesten Lebkuchenrezepte in Deutschland stammen nachweislich aus dem 13. Jahrhundert und wurden ursprünglich in Klöstern entwickelt.
Vanillekipferl entstanden der Legende nach im 17. Jahrhundert als Symbol für den Sieg über das Osmanische Reich und sollten mit ihrer Halbmondform an den türkischen Halbmond erinnern.
Viele traditionelle Weihnachtskekse halten sich in luftdicht verschlossenen Dosen bei richtiger Lagerung bis zu 8 Wochen frisch.
Schnelle Kekse-Rezepte für die stressige Weihnachtszeit

In der hektischen Vorweihnachtszeit müssen köstliche Plätzchen nicht stundenlange Backprojekte sein. Mit nur wenigen Zutaten und minimaler Vorbereitungszeit zaubern Sie herrliche Mürbeteigplätzchen, die in weniger als 20 Minuten backfertig sind. Besonders Varianten wie 3-Zutaten-Butterkekse oder schnelle Haferflocken-Kekse mit Schokolade sind perfekt, wenn unerwartet Besuch vor der Tür steht oder die Keksdose kurz vor dem Leeren steht. Verzieren Sie Ihre schnellen Kreationen mit weihnachtlichen Glasuren und glitzernden Streuseln, um ihnen trotz der kurzen Zubereitungszeit einen festlichen Charakter zu verleihen. Zeitsparer-Tipp: Bereiten Sie den Teig am Vorabend zu und lagern Sie ihn im Kühlschrank – so können Sie am nächsten Tag sofort mit dem Ausstechen und Backen beginnen.
Gesunde Weihnachtskekse: Rezepte mit weniger Zucker
Auch beim Weihnachtsbacken lässt sich der Zuckeranteil clever reduzieren, ohne auf den köstlichen Geschmack traditioneller Plätzchen verzichten zu müssen. Mit natürlichen Süßungsmitteln wie Honig, Ahornsirup oder geriebenem Apfel können Sie den raffinierten Zucker in Ihren Weihnachtskeksen um bis zu 50 Prozent verringern. Besonders gut gelingen Zimtsterne oder Mandelplätzchen mit reduziertem Zuckergehalt, da die enthaltenen Nüsse und Gewürze bereits viel Eigengeschmack mitbringen. Die Verwendung von dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil anstelle von Vollmilchschokolade spart zusätzlich Zucker und sorgt trotzdem für intensive Geschmackserlebnisse in Ihren festlichen Gebäckkreationen.
- Natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup reduzieren raffinierten Zucker.
- Gewürzplätzchen benötigen weniger Zucker durch ihren intensiven Eigengeschmack.
- Nuss-basierte Rezepte eignen sich besonders gut für zuckerreduzierte Varianten.
- Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil spart Zucker bei Schokoladenkeksen.
Internationale Weihnachtskekse: Rezepte aus aller Welt
Die internationale Weihnachtsbäckerei bietet eine faszinierende Vielfalt an traditionellen Rezepten, die Einblicke in die festlichen Bräuche verschiedener Kulturen ermöglichen. Aus Italien kommen die mit Mandeln gefüllten „Ricciarelli“ und die mit kandierter Frucht bestückten „Panforte“, während Schweden mit seinen zimtreichen „Kanelbullar“ und knusprigen „Pepparkakor“ die nordische Backkunst repräsentiert. Frankreichs zarte „Sablés“ und die üppigen „Bûche de Noël“-Desserts bringen eleganten Genuss auf den weihnachtlichen Teller. In Österreich erfreuen sich die klassischen „Vanillekipferl“ und die schokoladigen „Linzer Augen“ großer Beliebtheit und dürfen auf keinem Keksteller fehlen. Besonders spannend für experimentierfreudige Hobbybäcker sind die würzigen „Lebkuchen“ aus Deutschland, die aromatischen „Kourabiedes“ aus Griechenland und die mit Honig gesüßten „Pierniki“ aus Polen, die alle mit ihren einzigartigen Gewürzkombinationen begeistern.
Internationale Weihnachtskekse im Überblick: Die meisten traditionellen Weihnachtskekse halten sich in luftdichten Behältern 2-3 Wochen frisch.
Beliebte Gewürze weltweit: Zimt (Skandinavien), Anis (Spanien), Kardamom (Schweden), Nelken (Deutschland) und Vanille (Österreich).
Viele internationale Keksrezepte lassen sich bereits 4-6 Wochen vor Weihnachten vorbereiten und werden durch die Lagerung sogar aromatischer.
Vegane Keksrezepte für ein nachhaltiges Weihnachtsfest
Vegane Weihnachtskekse sind eine wunderbare Alternative für alle, die bei ihren Leckereien auf tierische Produkte verzichten möchten, ohne beim Geschmack Kompromisse einzugehen. Mit pflanzlichen Zutaten wie Kokosöl statt Butter und Leinsamen als Ei-Ersatz lassen sich traditionelle Plätzchen ganz einfach in vegane Köstlichkeiten verwandeln. Die herrlich duftenden Kekse passen nicht nur perfekt zum festlichen Glanz einer weihnachtlich geschmückten Haustür, sondern sind auch ein nachhaltiges Geschenk aus der Küche, das Freude bereitet und die Umwelt schont.
Weihnachtskekse mit Kindern backen: Einfache Rezepte für Familien

Das gemeinsame Backen von Weihnachtskeksen mit Kindern schafft nicht nur köstliche Leckereien, sondern auch wertvolle Familienerinnerungen für die Festtage. Mit einfachen Rezepten wie Ausstechplätzchen oder Butterkeksen können bereits die Kleinsten beim Teigkneten, Ausstechen und Verzieren helfen. Die bunten Streusel, Zuckerguss und Schokoladenglasur lassen Kinderaugen leuchten und verwandeln schlichte Kekse in persönliche Kunstwerke. Achten Sie bei Familienrezepten auf überschaubare Zutatenlisten und kurze Backzeiten, damit die kleinen Bäcker nicht die Geduld verlieren und das gemeinsame Weihnachtsbacken für alle zum freudigen Erlebnis wird.
- Gemeinsames Plätzchenbacken schafft besondere Weihnachtstraditionen für die ganze Familie
- Einfache Rezepte mit wenigen Zutaten eignen sich besonders für kleine Bäcker
- Das Dekorieren mit bunten Streuseln und Zuckerguss macht Kindern besonders viel Spaß
- Kurze Backzeiten halten die Motivation und Freude der Kinder aufrecht
Kreative Kekse-Geschenke: Rezepte zum Verpacken zu Weihnachten
Selbstgebackene Weihnachtskekse in hübschen Verpackungen sind persönliche Geschenke, die von Herzen kommen und jeden Beschenkten verzaubern. Für eine festliche Geschenkbox eignen sich besonders gut langlebige Sorten wie Vanillekipferl, Zimtsterne oder bunte Butterplätzchen, die auch nach einigen Tagen noch köstlich schmecken. Die Kekse lassen sich kreativ in Einmachgläsern, selbst gefalteten Schachteln oder transparenten Tüten mit weihnachtlichen Bändern und individuellen Anhängern verpacken. Eine besondere Freude bereitet auch ein Backmischungsglas, bei dem alle trockenen Zutaten für Weihnachtskekse schichtweise eingefüllt werden, begleitet von einer hübschen Anleitung zum späteren Nachbacken.
Häufige Fragen zu Kekse Rezepte Weihnachten
Welche Zutaten sollte man für Weihnachtsplätzchen immer vorrätig haben?
Für klassische Weihnachtsgebäck-Variationen sollten Sie einen Grundvorrat an Backzutaten bereithalten. Unerlässlich sind Mehl (Weizen- und Dinkelmehl), verschiedene Zuckersorten (feiner Zucker, Puderzucker, brauner Zucker), Butter oder Margarine, Eier und Backpulver. Für die typischen weihnachtlichen Aromen benötigen Sie Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom, Vanille, Lebkuchengewürz und Anis. Nüsse und Mandeln (gemahlen und gehobelt) sind ebenfalls wichtige Zutaten für viele festliche Plätzchen-Rezepte. Ergänzen Sie Ihren Vorrat mit Schokolade (Zartbitter, Vollmilch), Marzipanrohmasse, Trockenfrüchten und diversen Dekorelementen wie Zuckerperlen oder Streusel.
Wie lange halten sich selbstgebackene Weihnachtskekse?
Die Haltbarkeit von hausgemachtem Weihnachtsgebäck variiert je nach Sorte und Lagerungsbedingungen. Trockene Plätzchen wie Vanillekipferl, Spritzgebäck oder Ausstechplätzchen bleiben bei kühler und trockener Lagerung bis zu vier Wochen genießbar. Lebkuchen werden mit der Zeit sogar aromatischer und halten sich gut verpackt 6-8 Wochen. Feuchte Gebäcksorten mit Cremefüllungen oder Fruchtbelag sollten hingegen innerhalb einer Woche verzehrt werden. Entscheidend für die Aufbewahrung ist eine luftdichte Dose oder Keksdose aus Metall oder Glas. Bewahren Sie verschiedene Sorten getrennt auf, damit die Aromen nicht ineinander ziehen. Bei der Lagerung im Keller oder kühlen Speisekammer bleiben Weihnachtskekse am längsten frisch.
Welche Weihnachtskekse eignen sich für Anfänger?
Für Backneulinge eignen sich besonders unkomplizierte Weihnachtsleckereien mit wenigen Zutaten und simplen Arbeitsschritten. Klassische Ausstechplätzchen aus Mürbeteig sind ideal, da der Teig leicht herzustellen ist und beim Ausstechen auch Kinder mithelfen können. Auch Haferflockenkekse mit Schokoladenstückchen gelingen fast immer. Kokosmakronen erfordern ebenfalls nur wenige Zutaten und sind schnell zubereitet. Butterplätzchen oder einfache Spritzgebäckvarianten sind weitere anfängerfreundliche Optionen. Verzichten Sie anfangs auf komplizierte Verzierungen oder mehrschichtige Gebäcksorten. Zimtsterne in der klassischen Variante können trotz ihrer Beliebtheit knifflig sein, aber in vereinfachten Rezeptversionen gut gelingen. Das Wichtigste: Nehmen Sie sich Zeit und folgen Sie dem Rezept Schritt für Schritt.
Wie kann ich Weihnachtskekse ohne raffinierten Zucker backen?
Für gesündere Weihnachtsbäckerei lässt sich raffinierter Zucker durch natürliche Alternativen ersetzen. Datteln, Feigen oder Bananen eignen sich hervorragend als Süßungsmittel in pürierten Teigmassen. Für traditionellere Plätzchensorten bieten sich Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft als flüssige Alternativen an – beachten Sie dabei die höhere Süßkraft und reduzieren Sie die Menge um etwa ein Drittel. Kokosblütenzucker oder Xylit (Birkenzucker) können im Verhältnis 1:1 ausgetauscht werden und beeinträchtigen die Backeigenschaften kaum. Bei zuckerfreien Weihnachtskeksen sollten Sie die Backzeit leicht verkürzen, da diese Süßungsmittel schneller bräunen. Ergänzen Sie den natürlichen Geschmack durch intensivere Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Vanille. Trockenfrüchte wie Cranberries oder gehackte Aprikosen geben zusätzliche natürliche Süße und weihnachtliches Aroma.
Was sind die beliebtesten deutschen Weihnachtskekse?
Zu den absoluten Klassikern der deutschen Weihnachtsbäckerei zählen Vanillekipferl – die halbmondförmigen, mit Vanillezucker bestäubten Buttergebäcke. Zimtsterne erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit mit ihrer charakteristischen Mandel-Zimt-Note und weißer Zuckerglasur. Spekulatius mit ihren prägnanten Gewürznoten und Reliefmustern dürfen in keiner Keksdose fehlen. Weitere Traditionsgebäcke sind Butterplätzchen in verschiedensten Ausstechformen, Spritzgebäck und die schokoladierten Lebkuchenherzen. Dominosteine vereinen Lebkuchen, Marzipan und Gelee unter einer Schokoladenschicht. In vielen Familien haben sich zudem regionale Spezialitäten wie Elisenlebkuchen aus Nürnberg, Aachener Printen oder Heidesand aus Norddeutschland als feste Bestandteile des weihnachtlichen Plätzchenrepertoires etabliert. Die meisten dieser Gebäcksorten werden nach überlieferten Familienrezepten zubereitet.
Wie lassen sich Weihnachtskekse kreativ verzieren?
Die Dekoration von Festtagsgebäck bietet zahlreiche Möglichkeiten für kreative Gestaltung. Für elegante Plätzchen eignet sich klassischer Zuckerguss, der mit Lebensmittelfarben eingefärbt und durch Spritzbeutel oder Zahnstocher präzise aufgetragen werden kann. Royal Icing ermöglicht filigranere Verzierungen und härtet vollständig aus. Schokoladenvariationen wie Kuvertüre oder Schokoglasur sind ebenfalls beliebt – durch Marmorieren entstehen effektvolle Muster. Für dreidimensionale Elemente bieten sich Marzipan, Fondant oder Modellierschokolade an. Bei der Dekoration mit essbaren Streuartikeln reicht die Palette von Zuckerperlen über Nonpareilles bis zu Glitzerzucker. Nüsse, Mandeln oder kandierte Früchte setzen natürliche Akzente. Stempelkekse mit weihnachtlichen Motiven erzeugen eindrucksvolle Reliefs, noch bevor der Teig gebacken wird. Für besondere Effekte eignen sich auch essbare Goldpulver oder spezielle Schablonen für Kakaoverzierungen.